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Skotawa – eine schnelle Kajaktour auf einem Nebenfluss der Słupia
Die Skotawa ist keine Wasserautobahn – zeitweise verlangt sie Reaktionsvermögen und Erfahrung. So mancher hat schon die wunderschöne, unberührte Landschaft bestaunt und plötzlich gemerkt, dass sein Kajak dreimal schneller dahinschießt – direkt auf einen umgestürzten Baum zu. Es lohnt sich, herzukommen!
Ein Fluss mit starker Strömung und steinigen Stromschnellen, der durch Wälder in der Pufferzone des Landschaftsparks „Słupia-Tal" fließt – hervorragend als zweitägiges Abenteuer oder als Auftakt zu einer längeren Słupia-Tour.
Lage
Die Skotawa ist ein rechter Nebenfluss der Słupia. Sie entspringt dem See Lipieniec im Landschaftspark „Słupia-Tal" bei Soszyca (Woiwodschaft Pommern) und durchfließt dann die Seen Skotawskie Duże und Skotawskie Małe. Als winziger Bach passiert sie die Dörfer Nożyno und Nożynko; hinter dem Ort Jawory ist sie bereits groß genug, um ins Kajak zu steigen. Weiter fließt sie durch Jamrzyno, Dębnica Kaszubska und Skarszów Dolny, um schließlich die Słupia zu speisen.
Schwierigkeit der Strecke und Zeltbedingungen
Die Strecke gehört zu den nicht allzu schweren, erfordert aber wegen der Hindernisse in der Strömung etwas Erfahrung. Der Fluss hat stellenweise eine wirklich starke Strömung und viele steinige Stromschnellen, und auf manchen Abschnitten ist das beträchtliche Gefälle mit bloßem Auge zu sehen. Am besten sind Einer-Kajaks mit Spritzdecke.
Touristische Infrastruktur gibt es nicht, aber Ihr findet problemlos zahlreiche schöne wilde Zeltplätze (meist für 5–6 Zelte). Man kann auch an den Forellenzuchten nach dem Aufstellen von Zelten fragen und bei der Gelegenheit frischen Fisch besorgen. Geschäfte gibt es in Budowo und Dębnica Kaszubska.
Streckenbeschreibung – was Euch auf dem Wasser erwartet
Ab Jawory – Wiesen, dann Wälder
Die Skotawa befährt man am besten im Einer; im Zweier wird es an manchen Kurven und Hindernissen sehr eng. Am Anfang, von Jawory bis zur Gegend des Dorfes Kotowo, trefft Ihr Wiesen – hier speisen zwei Nebenflüsse die Skotawa von rechts: der Maleniec und die Graniczna. Weiter fließt der Fluss überwiegend durch Wälder.
Hinter Jamrzyno – der Fluss beschleunigt
Hinter dem Dorf Jamrzyno (Fischzucht) beschleunigt der Fluss stark und ist abwechslungsreich mit Bäumen, die in der Strömung liegen – im Einer überwindet man sie meist ohne Aussteigen. Auf dem zweitägigen Abschnitt gibt es praktisch zwei kurze (ca. 10–15 m) Umtragungen: an der Zucht in Jamrzyno und an der Zucht in Starnice.
Finale in Dębnica – oder weiter auf der Słupia
Die Tour endet an der Straßenbrücke in Dębnica Kaszubska. Wer möchte, kann auf der Słupia weiterfahren – dann müssen die Kajaks von Dębnica zur Station Leśny Dwór (2 km) transportiert werden. Von dort trennen Euch knapp 60 km vom Finale in Ustka.
Wichtigste Attraktionen
- Zahlreiche steinige Stromschnellen
- Magisch umgestürzte Bäume in der Strömung
- Pufferzone des Landschaftsparks „Słupia-Tal"
- Unberührte, ursprüngliche Landschaft
Fotogalerie – Skotawa
Sieh die schnelle Skotawa: starke Strömung, steinige Stromschnellen, umgestürzte Bäume und die unberührte Landschaft der Pufferzone des Słupia-Tals.






