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Wierzyca

  • Startort: J.Wierzysko
  • Zielort: Stocki Młyn
  • Flusslänge: 156 km
  • Streckenlänge: 144 km
  • Tourendauer: 8 dni
  • Anzahl Portagen: 13
  • Bevorzugte Ausrüstung: jedynki, dwójki, kanadyjki

eKajaki.pl • Wierzyca • Kociewie • Burgen, Durchbrüche und Mäander

Wierzyca – eine Kajaktour durch Kociewie (Burgen, Durchbrüche, wilde Mäander)

Eine Tour auf der Wierzyca ist eine echte Expedition ins Unbekannte. Diese über Jahre vergessene Strecke führt durch Kociewie – nicht weniger reizvoll als Kaschubien und reicher an Burgen, Kirchen und Palästen, die direkt am Fluss stehen. Wilde Durchbrüche, zahlreiche Mäander und abgelegene Auen lassen Euch wie einstige Pioniere fühlen.

Wenn Ihr von einem Fluss mit Charakter träumt – schnell, launisch, stellenweise fast gebirgig und dazu gespickt mit Denkmälern – erfüllt die Wierzyca Eure Kajakträume.

Kociewie ein Fluss mit Gebirgsregime für Erfahrene Burgen und die Kathedrale in Pelplin wildes Zelten

Lage und Eckdaten

Die Wierzyca ist ein linker Nebenfluss der Weichsel. Sie entspringt in der Kaschubischen Seenplatte, im Bereich der Schymbark-Hügel am Fuße des Zamkowa Góra (223 m ü. NN), und mündet bei Gniew in die Weichsel. Ganze 70 % ihres Laufs führen durch Kociewie. Der Fluss mäandert stark und ändert vielfach seinen Lauf – er gehört zu den zügigen Flüssen und ähnelt im Regime mitunter Gebirgsflüssen. Zu den schönsten Abschnitten zählen: der Durchbruch südlich von Pogódki, der bewaldete Abschnitt von der Mündung der Wietcisa (bei Czarnocin) bis Starogard Gdański sowie einige Partien unterhalb dieser Stadt.

Schwierigkeit der Strecke und Zeltbedingungen

Bis zur Mündung der Wietcisa sind die Ufer hoch, schilfbewachsen und unzugänglich, der Fluss stellenweise tief – aber der Abschnitt bis Starogard ist nicht beschwerlich. Ab Starogard beschleunigt die Wierzyca stark: schnelle Strömung, großes Gefälle, umgestürzte Bäume, Findlinge unter Wasser, zahlreiche Umtragungen an Kraftwerken und niedrigen Stegen. Es gibt hier keine Zeichen, noch Spuren früherer Mannschaften. Diesen Fluss empfehlen wir mit gutem Gewissen erfahrenen Paddlern, die mit diesen Erschwernissen geradezu zufrieden sein werden.

Da die Wierzyca jahrelang von der Liste der Strecken gestrichen war, ist die touristische Basis hier bescheiden – wenige Anlegestellen und bequeme wilde Zeltplätze. Plant die Übernachtung im Voraus und sucht den Platz lange vor der Dämmerung. Es ist ein Fluss für den Sommer, wenn warme Nächte und die Wassertemperatur spartanische Bedingungen begünstigen. Unberührte Natur und Stille entschädigen für alle Unannehmlichkeiten.


Streckenbeschreibung – was Euch auf dem Wasser erwartet

Start: See Wierzysko bei Kościerzyna

Die Strecke bis zur Mündung der Wietcisa ist schnell und mäandernd; unterwegs passiert Ihr das interessante Dorf Pogódka. Wenn Ihr Zeit habt, lohnt es sich, einen Tag der Wietcisa zu widmen – dem längsten (47 km) Nebenfluss der Wierzyca (erfordert zusätzlichen Transport).

Bis Starogard Gdański – Mäander und Findlinge

Eine stark mäandernde Etappe, mit vielen großen Findlingen im Flussbett. Es warten Umtragungen sowie Hindernisse in Form niedriger Stege und herausragender Äste.

Bis Pelplin – der malerischste Abschnitt

Achtet auf den Teufelsstein, der im Wasser liegt – sein Umfang beträgt 8 m! Es lohnt sich, einen ganzen Tag der Besichtigung von Pelplin mit seiner gotischen Kathedrale und einem Exemplar der Gutenberg-Bibel zu widmen.

Finale: Gniew an der Weichsel

Paddelt bis zum Ende, um von der Weichsel-Seite das unglaubliche Panorama der Burg in Gniew zu bewundern. Die Stadt selbst wird das „Kazimierz des Nordens" genannt – ein mittelalterlicher Straßengrundriss, eine gotische Deutschordensburg und eine rege Ritterbruderschaft (im Juli internationale Ritterturniere). Kuriosität: Das gesamte Gefälle der vier Kraftwerke an der Wierzyca beträgt fast 19 Meter!

Die Expedition hat einen Trapper-Beigeschmack – das Gebirgsregime steigert das Adrenalin, während Stille, Ruhe und eine Fülle von Denkmälern hier einen wirklich angenehmen Urlaub ermöglichen. Die Strecke empfehlen wir Paddlern, die Stille und wilde Lager fernab der Zivilisation suchen.


Wichtigste Attraktionen der Wierzyca

  • Kraftwerke: Czarnocińskie Piece, Owidz, Kolincz, Stocki Młyn
  • Die Ruinen der Burg Kiszewa (von außen zugänglich)
  • Die barocke Kirche St. Peter und Paul aus dem 18. Jh. in Pogódki
  • Starogard Gdański und die gotische Kirche in Klonówka
  • Die Kathedrale in Pelplin und die Gutenberg-Bibel
  • Die Burg in Gniew und das Panorama von der Weichsel-Seite

Fotogalerie – Wierzyca

Sieh die wilde Wierzyca: bewaldete Durchbrüche, die Mäander von Kociewie sowie Burgen und Kirchen, die man unterwegs trifft.

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